Fridays For Future

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#FridaysForFuture
Brüssel, 24. Januar 2019
Bozen, 15. Februar 2019
Wellington (Neuseeland), 15. März 2019

Fridays for Future (englisch für Freitage für die Zukunft, FFF), in Österreich und der Schweiz auch als Klimastreik bekannt, ist eine Schüler- und Studentenbewegung, die sich für den Klimaschutz einsetzt. In angelsächsischen Ländern sind entsprechende Aktionen auch unter dem Motto Youth Strike 4 Climate (Streik der Jugend für das Klima) bekannt.[1] Nach dem Vorbild der Gründerin der Bewegung, der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, gehen teilnehmende Schüler freitags während der Unterrichtszeit auf die Straßen und protestieren. Der Protest wird von den Schülern und Studenten selbst organisiert.[2]

Das bewusste Fernbleiben vom Unterricht (Schulstreik) soll auf die Vernachlässigung des sozialen Aspekts der Klimapolitik aufmerksam machen: Die mangelnde Einsatzbereitschaft von Politikern für den Klimaschutz führe die Schülergeneration zu einer nicht lebenswerten Zukunft, deshalb sei es widersprüchlich, von Schülern dennoch eine Lernbereitschaft zu erwarten.[3]

Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschsprachiger Slogan: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut“

Grundsätzliches Ziel ist es, Politiker auf klimapolitische Missstände aufmerksam zu machen und dazu zu bringen, dass sie schnelle und konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz einleiten und für die Einhaltung des Übereinkommens von Paris sorgen.[4]

Zu den wichtigsten Teilzielen gehört laut den Wortführern der Proteste:

Des Weiteren soll das Wahlalter auf 16 Jahre abgesenkt werden, um die Partizipationsmöglichkeiten junger Menschen zu erweitern.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stockholm, 11. September 2018 (Fahrrad mit Schild aus Pappe); Die Aufschrift bedeutet auf Deutsch: „Die Klimakrise ist als Krise zu behandeln! Das Klima ist die wichtigste Wahlfrage!“ (am 9. September 2018 fand die Reichstagswahl statt)

Erstmals am 20. August 2018 verweigerte die damals 15-jährige schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg den Unterrichtsbesuch. Sie saß anschließend, zunächst für einen Zeitraum von drei Wochen, täglich während der Unterrichtszeit vor dem schwedischen Reichstagsgebäude in Stockholm[6] und zeigte ein Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ (dt. Schulstreik fürs Klima).[7]

Am 8. September kündigte Thunberg an, sie werde nach den Parlamentswahlen am 9. September 2018 ihren Unterrichtsboykott an Freitagen so lange fortsetzen, bis die Klimapolitik Schwedens den Grundsätzen des Pariser Klimaabkommens entspreche. Als Hashtag verwendete sie u. a. „#FridaysForFuture“.[8] Durch ihren Protest erzeugte sie internationale Aufmerksamkeit, sodass sich in verschiedenen Städten weltweit Gruppen bildeten, die sich der von ihr initiierten Bewegung anschlossen. In Deutschland wurde das erste Mal im Dezember 2018 gestreikt.[9]

Ausgehend von Schweden fanden Aktionen in Australien, England, Italien, Deutschland, Niederlande, Belgien, Kanada, Frankreich, Schweiz, Österreich, Irland und Schottland statt. Mitte März 2019 erreichte die Bewegung dann globale Ausmaße.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kassel, 1. Februar 2019

Fridays for Future in Deutschland (FFFD) nutzte im Januar 2019 eine Webpräsenz, Kanäle in sozialen Medien sowie Plakate und Flugzettel.[10] Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen organisieren sich über verschiedene Messenger, hauptsächlich über in Regionalgruppen unterteilte WhatsApp-Gruppenchats.

Am 15. Februar 2019 gab es in Deutschland 155 FFFD-Ortsgruppen. Es nahmen an diesem Tag 30.000 Schüler, Studierende und Auszubildende an FFFD-Demonstrationen teil, davon 3000 in Hannover[11] und 1000 in Berlin[12], wo bereits am 25. Januar 5.000 demonstriert hatten. In Deutschland nahm Greta Thunberg am 1. März 2019 in Hamburg an einer Demonstration vom Gänsemarkt zur Kundgebung auf dem Rathausmarkt teil.[13] Am Freitag, den 15. März, welcher der erste globale Protesttag von Fridays For Future war, waren in Deutschland 220 Proteste angekündigt, an denen laut Veranstaltern 300.000 Menschen teilnahmen.[14]

2019 wollte der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier auf einer Veranstaltung von Fridays for Future in Berlin eine Rede halten.[15] Die Schüler und Studierenden lehnten dies ab und rieten ihm stattdessen, lieber in sein Büro zurückzukehren und seine Arbeit verantwortungsvoll zu machen, da sie nur deswegen einen Grund zum Demonstrieren hätten, weil die Regierung falsch handele.[16]

Eine Besonderheit[Beleg?] von Fridays for Future Deutschland ist die Forderung nach einem schnellen Kohleausstieg.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wien, 15. März 2019

Seit dem 21. Dezember 2018 findet auch in Österreich an jedem Freitag ein „Klimastreik“ statt, zunächst nur in Wien. Seit Januar 2019 finden Klimastreiks ebenso in Innsbruck und Linz statt, seit Februar 2019 in Graz und seit März 2019 ebenfalls in Salzburg[17]. Die „Wir-Gruppe“ besteht eigenen Angaben zufolge aus „Schüler[n] und Schülerinnen, Lehrlinge[n], Studierende[n] und (junge[n]) Menschen aus verschiedenen Teilen Österreichs“.[18]

Konkret fordern die FFF-Organisatoren in Österreich eine „radikale Umweltschutzpolitik in Übereinstimmung mit dem 1,5-Grad-Ziel und globale Klimagerechtigkeit“, und zwar durch die Umsetzung der folgenden Maßnahmen:

  • Eine klare und angemessene Kommunikation mit der Bevölkerung zur Dringlichkeit der Lage der Klimakrise seitens der Regierung.
  • Einen ambitionierten Plan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Ende der Finanzierung derselbigen. Dazu gehören auch eine öko-soziale Steuerreform und das Aussetzen von Subventionen und Steuerbegünstigungen für alle fossilen Brennstoffe.
  • Die Bereitstellung von angemessenen Finanzmitteln für weniger industrialisierte Länder, um weltweit den Umstieg auf erneuerbare Energien und nachhaltige Strukturen zu beschleunigen.
  • Verkehrskonzepte für Städte und Umland, die Menschen, Radverkehr und öffentliche Verkehrsmittel in den Mittelpunkt stellen. Umweltfreundliche Mobilität und saubere, lebenswerte Städte sollen für alle Menschen zur Realität werden.
  • Den Stopp von Großprojekten für Verkehrsmittel, die fossile Energieträger verwenden, wie der geplanten 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat und des geplanten Lobautunnels. Stattdessen finanzielle Förderungen und Ausbau von Bahnstrecken, Nachtzügen, dichtere Intervalle sowie frühere und spätere Verbindungen im Personenverkehr.

Zugleich fordert FFF Austria ein „klares Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit und umfassende Unterstützung jener Menschen, die durch nötige strukturelle Veränderungen Umschulungen, neue Arbeitsplätze oder finanzielle Unterstützung benötigen.“

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bern, Waisenhausplatz 15. März 2019

In der Schweiz fand der erste Klimastreik am 14. Dezember 2018 mit rund 300 Teilnehmenden in Zürich statt.[19]

Die Aktionsgruppe „Klimastreik“ in der Schweiz verlegte erstmals Anfang Februar 2019 den zentralen Aktionstag von einem Freitag auf einen Samstag, nämlich den 2. Februar 2019. Möglicherweise führte diese Maßnahme dazu, dass sich die Zahl der Teilnehmer von 22.000[20][21] am 18. Januar 2019 auf 40.000[22][23] fast verdoppelte. Nach 1918 nahmen in der Schweiz nur während des Schweizer Frauenstreiks am 14. Juni 1991 mehr Menschen an Demonstrationen teil als an den „Klimastreik“-Demonstrationen am 2. Februar 2019.[24]

Am Freitag, 15. März 2019 fanden in zahlreichen Städten der verschiedenen Sprachregionen der Schweiz Kundgebungen statt. Gemäss Angaben der Organisatoren haben daran über 65.000 Menschen teilgenommen.[19] Es hatten sich zahlreiche Erwachsene den Kundgebungen angeschlossen.

Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brüssel, 15. März 2019

In Belgien nehmen Zehntausende Schüler jeden Donnerstag an Klimastreik-Demonstrationen teil. Am 24. Januar 2019 versammelten sich in Brüssel 35.000 Menschen.[25][26] Das ist bislang die höchste Zahl an Menschen, die sich in einer einzelnen Stadt an einem Tag weltweit im Rahmen von Aktionen versammelt haben, die von Klimastreikern organisiert wurden und an denen ganz überwiegend Streikende teilnahmen.[27]

Vereinigtes Königreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oxford, 15. März 2019

Am 15. Februar 2019 nahmen im Vereinigten Königreich in 60 Städten 15.000 überwiegend junge Menschen an der Aktion „Youth Strike 4 Climate“ teil.[28]

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demo in Dijon 15. März 2019

In Anwesenheit von Greta Thunberg, Juliette Binoche, Yannick Jadot und Anne Hidalgo demonstrierten am 22. Februar 2019 „fast 1000“ Menschen in Paris.[29] Am 15. März versammelten sich 2000 junge Leute in Dijon.[30]

Dänemark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. März 2019 protestierten etwa 60 Personen in Aarhus und blockierten eine Einfallstraße; die Polizei nahm 13 Teilnehmer*innen der Demonstration vorläufig fest.[31]

Australien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. März 2019 waren Demonstrationen in 50 Städten angekündigt, darunter in Sydney[14], Melbourne und Canberra.[32]

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. März 2019 demonstrierten in Washington, D.C. 1500 Schüler und Studenten. Klimastreiks gab es in 46 der 50 Staaten der USA.[33]

Japan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Interesse an der Kampagne ist in Japan gering. Am Weltklimastreiktag, dem 15. März 2019, demonstrierten rund 100 Schüler*innen und Studierende in Tokio.[34][35]

China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der chinesische Staat erlaubt keine Schulstreiks; so fanden außerhalb der Sonderverwaltungszone Hongkong in China keine Kundgebungen statt.[36] In Hongkong hatte eine Demonstration am 15. März 2019 etwa tausend Teilnehmende.[37]

Thailand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kundgebung am 15. März 2019 in Bangkok umfasste etwa 50 Teilnehmer.[36]

Global Climate Strike For Future, Earth Strike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Protagonisten von Fridays For Future riefen zur Teilname am Global Climate Strike For Future auf, einem weltweiten Schülerstreik zur Rettung des Planeten, der am 15. März 2019 stattfand. Insgesamt gab es laut Medienangaben ca. 1700 Kundgebungen in mehr als 100 Staaten. In Deutschland streikten mehr als 300.000 Schüler in über 230 Städten. In Berlin nahmen ca. 25.000 Menschen teil,[38] in Brüssel 30.000,[39] in Paris 50.000.[40] Die Organisatoren der Streiks sprachen im Nachhinein von mehr als 2000 Protesten in 125 Staaten, an denen mehr als eine Million Demonstranten teilnahmen.[41]

Für den 27. September 2019 ist zudem ein weltweiter Generalstreik (Earth Strike) geplant.[42]

Unterstützergruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fridays For Future haben sich Unterstützergruppen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft an die Seite gestellt, insbesondere Scientists for Future und Parents for Future. Außerdem haben zahlreiche Berufspolitiker aus verschiedenen Richtungen des politischen Spektrums ihre Solidarität bekundet.

Scientists for Future[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe der Scientists for Future 15. März 2019
Stellungnahme im Volltext und Liste der Erstunterzeichnenden zu den Protesten für Klimaschutz vom 12. März 2019

Zustimmung für Fridays for Future kam ebenfalls von mehr als 23.000 Wissenschaftlern aus der Schweiz, Österreich und Deutschland, die mit einer Stellungnahme unter der Überschrift Die Anliegen der demonstrierenden jungen Menschen sind berechtigt die Demonstrationen unterstützen. Die Wissenschaftler, die sich unter dem Namen Scientists for Future zusammengeschlossen haben, äußerten, dass die Anliegen berechtigt und gut begründet seien. Aus wissenschaftlicher Sicht reichten die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz bei Weitem nicht aus. Unter den Unterzeichnern befinden sich mehrere Direktoren von Forschungsinstituten.[43][44][45][46] Die Scientists for Future wurden auf Initiative von Gregor Hagedorn gegründet.[47][48] Ähnliche Initiativen gibt es von niederländischen und belgischen Wissenschaftlern.[49] Der Berliner Professor für Regenerative Energiesysteme Volker Quaschning sagte: „Wir sind die Profis und sagen: Die junge Generation hat Recht“,[50][51] der Klimaforscher Reto Knutti (Zürich) schreibt: "Das Engagement der Jugendlichen fordert uns Ältere zum Handeln auf. Als Privatperson sowie als Wissenschaftler bin ich der Auffassung, dass man die Klimajugend ernst nehmen sollte."[52]

Der Physiker und Manager Peter Grassmann überschrieb den Kommentar zu seinem im März 2019 erschienenen Buch Zähmt die Wirtschaft! Ohne bürgerliche Einmischung werden wir die Gier nicht stoppen mit: „Diese jungen Klimademonstranten sind alles, was wir haben.“[53]

Parents for Future[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Unterstützung der streikenden Jugendlichen gründete sich in Deutschland im Februar 2019 das Netzwerk Parents for Future.[54]

Establishment[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Reihe von Politikern begrüßen die Aktionen von FFF ausdrücklich. So begrüßte Italiens Präsident Sergio Mattarella den Einsatz der Jugend für das Klima.[55]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greta Thunberg vor dem schwedischen Parlament, 2018

Der Politikwissenschaftler Mathias Albert meint, dass die „Klimastreik“-Bewegung die erste Bewegung sei, die wirklich die Verantwortung der älteren Generationen anspreche. Was diese jungen Menschen erkennten, sei, dass es offensichtlich älteren Generationen Schwierigkeiten bereite, etwas zu ändern, insbesondere dann, wenn sie bestimmte wirtschaftliche Interessen verfolgten.[56] Ingolf Baur, Moderator der Wissenschaftsendung Nano (3Sat), warf bezüglich der zunehmenden zahlreichen positiven Wortmeldungen von Politikern die Frage auf, ob die Teilnehmer der Fridays for Future nicht misstrauisch werden würden, wenn genau die Politik, die sie hart kritisieren, plötzlich voll lobender Anerkennung des Engagements sei.[57]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerte sich bei einer Fridays-for-Future-Mahnwache in Neumünster zustimmend zu den Protesten und meinte, viele Erwachsene hätten noch nicht begriffen, „dass es fünf vor zwölf“ sei. Er sagte den Schülern, für den Schutz des Klimas und der Weltmeere sei[58]

„es so wichtig, dass ihr euch zu diesem Thema meldet und immer darauf aufmerksam macht, dass wir was tun […]. Wir brauchen junge Menschen wie euch, die sich einmischen.“

Frank-Walter Steinmeier: Tagesschau.de

Zugleich ermutigte er sie, ihr Engagement fortzusetzen, allerdings nur

„innerhalb der Schule als Thema im Schulunterricht und natürlich auch außerhalb der Schulzeit.“

– Tagesschau.de

Der Bundesvorsitzende der Grünen Robert Habeck lobte bei seiner Aschermittwochsrede die Zivilcourage der Demonstranten und bezeichnete ihre Aktionen als großen politischen Akt.[59]

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte im Zuge einer öffentlichen Debatte im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz am 16. Februar 2019 einen Bezug zwischen der hybriden Kriegsführung Russlands und den Protesten deutscher „Kinder“ für Klimaschutz her:[60]

„Diese hybride Kriegsführung im Internet ist sehr schwer zu erkennen, weil sie [Sie] plötzlich Bewegungen haben, von denen sie [Sie] gedacht haben, dass die nie auftreten – die immer ansetzen an einem Manko. In Deutschland protestieren jetzt die Kinder für Klimaschutz. Das ist ein wirklich wichtiges Anliegen. Aber dass plötzlich alle deutschen Kinder – nach Jahren ohne sozusagen jeden äußeren Einfluss – auf die Idee kommen, dass man diesen Protest machen muss, das kann man sich auch nicht vorstellen.“

Angela Merkel: Telepolis

Allerdings stellte Regierungssprecher Steffen Seibert anschließend klar, dass die Kanzlerin nicht gemeint habe, FFF-Demonstranten seien von Russland „ferngesteuert“. „Das Engagement der Schüler für die Klimapolitik findet sie ausdrücklich gut“, sagte Seibert.[61]

Am 2. März 2019 lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schülerdemonstrationen in ihrem Video-Podcast:

„Ich unterstütze sehr, dass Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen. Ich glaube, dass das eine sehr gute Initiative ist. Wir können unsere Klimaschutzziele nur dann erreichen, wenn wir auch Rückhalt in der Gesellschaft haben.“

Angela Merkel: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Bundesjustizministerin Katharina Barley (SPD) erklärte am 1. März 2019 gegenüber der Passauer Neuen Presse: "Diese Proteste, bei denen Schülerinnen und Schüler Freitag für Freitag für ihre Zukunft auf die Straße gehen, verdienen hohen Respekt: Solche jungen Leute wünschen wir uns." Doch die Jugendlichen hätten noch kein Wahlrecht, das sie ausüben könnten. "Wir sollten ein Wahlrecht ab 16 Jahren einführen."

Martin Sonneborn, Mitglied des Europäischen Parlaments und Bundesvorsitzender der Partei Die PARTEI, zeigte sich solidarisch mit den FFF-Demonstranten.[62][63]

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner äußerte in einem Interview mit Bild am Sonntag und auf Twitter, dass man von Kindern und Jugendlichen „nicht erwarten“ könne, „dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen“, sondern dass das „eine Sache für Profis“ sei. Außerdem ist er der Meinung, die Schüler sollten sich in der Unterrichtszeit „lieber über physikalische und naturwissenschaftliche sowie technische und wirtschaftliche Zusammenhänge informieren“, anstatt zu streiken, und sprach sich für eine Verlegung der Proteste in die Freizeit aus.[64] Diese Aussagen lösten ein kritisches mediales Echo gegen Lindner aus. Unter anderem wurde Lindner ein altes Video von Deutsche-Welle-TV entgegengehalten, das den damals 18-jährigen Lindner zeige, der über die Schule sagte: „Wenn man in der Schule sitzt und man sitzt seine Zeit ab, (…) dann kommt es einem so vor, als wäre die Zeit durch den Schredder gelaufen.“[64]

Fritz Kuhn, Oberbügermeister der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart und ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen, nahm auf Einladung von Fridays for Future am 15. März 2019 an der Demonstration in Stuttgart teil.[65] In einer dort gehaltenen Rede lobte er die Proteste[66] und benannte Energie, Verkehr und Ernährung als die entscheidenden Punkte einer erfolgreichen Klimapolitik.[65]

Weiteres Establishment[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem am 30. Januar 2019 veröffentlichen Interview der SPD-Parteizeitung Vorwärts erklärte Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings, dass er einen endgültigen Kohleausstieg Deutschlands erst im Jahr 2038 für falsch halte, da dieser deutlich früher erfolgen könne. Er habe aber der entsprechenden Empfehlung der Kohlekommission der deutschen Bundesregierung als deren Mitglied dennoch zugestimmt, da eine andere Regelung nicht durchsetzbar gewesen sei. Dies habe vor allem daran gelegen, dass die Interessen junger Menschen, aber auch des „globalen Südens“ in der Kommission nicht angemessen vertreten worden seien.[67]

Michael Hüther, Leiter des Instituts der deutschen Wirtschaft, hält das Hauptziel von FFFD, einen Kohleausstieg Deutschlands bis spätestens zum Jahr 2030, für gefährlich. Er appelliert an die Klimaaktivisten, die Schulstreiks einzustellen.[68]

Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes warf Politikerinnen und Politikern, die sich hinter die Proteste stellten, Heuchelei vor. Bundeskanzlerin Angela Merkel, "die letztendlich die Klimapolitik der Bundesrepublik verantwortet, klatscht zu dieser Kritik an der eigenen Politik Beifall", kritisierte er. Der Hype um die Freitagsdemos diene vielfach als willkommenes Ablenkungsmanöver von den eigentlichen Sachfragen, so Meidinger.[69]

Haltungen zum Unterrichtsausfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Befürworter und Anhänger der Bewegung rechtfertigen die Schulstreiks damit, dass die Teilnehmer erst dadurch, dass sie „zu ‚drastischen‘ Maßnahmen greifen, […] so prominent gehört [werden]. Es geht hier nicht um Schuleschwänzen, sondern darum, die große Dringlichkeit, jetzt zu handeln, mit allen Mitteln zu unterstreichen“, meint Luisa Neubauer, Streik-Organisatorin bei FFF Berlin.[70] Viele Schüler betrachten den Schulstreik demnach als Ausdruck des zivilen Ungehorsams.

Klaus Hurrelmann bewertet das Kalkül der Schüler zwar als zielführend, „hofft“ aber, dass sie sanktioniert werden. „Denn wenn das nicht geschähe, also wenn man das stillschweigend in den Schulen durchgehen ließe, dann würde man die Bewegung entwerten. Die jungen Leute denken sich ja was dabei. Sie wollen zeigen: Wir sind zornig, wir lehnen uns auf, wir protestieren.“[71]

Premierministerin Theresa May kommentierte Schulstreiks mit den Worten: „Es ist wichtig zu erkennen, dass der Unterrichtsabbruch die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte erhöht und Unterrichtszeit verschwendet, auf die sich Lehrkräfte sorgfältig vorbereitet haben. Diese Zeit ist gerade für junge Leute wichtig, damit sie sich zu Spitzenwissenschaftlern, Ingenieuren und Anwälten entwickeln können, die wir brauchen, um dieses Problem [d.h. das Problem des Klimawandels] anzugehen.“[72]

Wer wegen der Teilnahme an einer „Klimastreik“-Aktion eine Prüfung versäumt, kann in Deutschland und der Schweiz dafür rechtskräftig mit der schlechtesten Note bestraft werden. Umgesetzt wurde diese Maßnahme allerdings bislang nur vereinzelt (z. B. in Payerne im Kanton Waadt).[73][74]

In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bestehen Politiker und Behördenvertreter auf der Einhaltung der Schulpflicht.[75][76] Schüler müssten folgerichtig mit Sanktionen rechnen.[77] Das nordrhein-westfälische Schulminsterium hat aus Anlass der FFFD am 13. Februar 2019 einen Brief an alle Schulen des Landes verschickt.[78] In diesem wird auf einen Erlass verwiesen, der zur Durchsetzung der Schulpflicht die "zwangsweise Vorführung" oder "Ordnungswidrigkeitenverfahren" vorsieht.[78] Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo überlässt die Konsequenzen für Streikteilnehmer den Schulen seines Landes. Einige von ihnen haben bereits angekündigt, mit Verweisen zu reagieren.[79]

Hessens Kultusminister Alexander Lorz vertritt den Standpunkt, dass es keinen Grund mehr gebe, während der Schulzeit zu demonstrieren, da das erste wichtige Ziel von FFFD, nämlich Aufmerksamkeit für ihr Anliegen zu schaffen, inzwischen erreicht sei.[61]

Die Bildungssenatorin von Berlin, Sandra Scheeres, bewertet die Schüler-Demonstration in der Hauptstadt positiv. Zwar gelte die Schulpflicht, die Schulen könnten jedoch im Kontext von Projekten mit dem Thema umgehen. Klimaschutz und globale Erwärmung seien im Rahmenlehrplan Berlin-Brandenburgs enthalten.[80] Auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil lobte das Engagement der Klima-Aktivisten.[81]

Die Abwesenheit vom Unterricht ist nach Auffassung der deutschen Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nicht wie Schwänzen zu werten oder mit einer Strafarbeit zu sanktionieren. „Die Schulen müssen den Spagat schaffen zwischen Verbieten und stillschweigendem Zulassen“, sagte die baden-württembergische GEW-Landeschefin Doro Moritz.[82]

David Fopp, in Stockholm tätiger schweizstämmiger Forscher, meint, die Streiks seien nicht einfaches Schulschwänzen, sondern demokratiebildende Aktionen. Wichtig sei es, dass die Schüler zu Mündigkeit und Wertschätzung gegenüber der Gesellschaft als Ganzes und damit auch der Umwelt befähigt würden.[83] Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer kritisiert das Schuleschwänzen der Schüler für die Demos von Fridays For Future.[84]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz richten sich die Schüler gegen die Ausrichtung der FDP in der Klimapolitik. Sie sehen insbesondere die Rolle der Partei in Hinblick auf das Scheitern des revidierten CO₂-Gesetzes als destruktiv. Die Abkürzung FDP wurde spöttisch in den Slogan „Fuck da Planet!“ umgedeutet.[85] In der Partei taten sich im Folgenden Risse auf, da prominente Parteimitglieder Unterstützung für verbindliche Inlandsziele und konkrete staatliche Regulierung, um den CO₂-Ausstoß zu verkleinern, signalisierten.[86]

Rechtslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskutiert wird, ob die Versammlungen von FFFD, die während der Unterrichtszeit stattfinden, gegen die Schulpflicht verstoßen und damit ob diese im Hinblick auf die Schulpflicht rechtmäßig oder rechtswidrig sind. Eine bundesweit eindeutige Antwort konkret zu FFFD gibt es derzeit nicht, denn ein höchstrichterliches Urteil zu FFFD gibt es noch nicht.

Ein Teil der Debatte sieht ein juristisch überzeugendes Ergebnis bei FFFD darin, den Kindern die Teilnahme an den Demonstrationen zu ermöglichen.[87][88] Dies kann etwa durch Verlegung des Unterrichts oder durch Befreiung vom Unterricht erreicht werden.[89] Hierüber entscheiden die Schulen.[88] Berücksichtigt werden können bei der Entscheidung die Dauer bzw. die Häufigkeit der Demonstrationen, die Anzahl der ausfallenden Unterrichtsstunden, die Möglichkeit der Verlegung der Unterrichtstunden und Pausenregelungen.[87] Ob die FFFD den Schulen politisch genehm sind oder nicht, darf hingegen nicht berücksichtigt werden.[88]

Hierfür sprechen aus rechtlicher Sicht folgende Gründe: Die Schulpflicht kann nicht mit dem Argument elterlicher Gestattung umgangen werden, wie das Verwaltungsgericht Hamburg 2012[90] entschieden hat.[89] Sie gilt also auch für FFFD.[89] Zwar räumte die Kultusministerkonferenz in ihrem Beschluss vom 25. Mai 1973 „Zur Stellung des Schülers in der Schule“[91] der Schulpflicht den Vorrang vor der Demonstrationsfreiheit der Schüler ein:[88] „Die Teilnahme an Demonstrationen rechtfertigt nicht das Fernbleiben vom Unterricht oder eine sonstige Beeinträchtigung des Unterrichts. Das Demonstrationsrecht kann in der unterrichtsfreien Zeit ausgeübt werden“.[88] Dieser Beschluss überzeugt heute aber nicht mehr.[87] Denn nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Hannovers aus dem Jahr 1991[92] kann bei der Kollision der Pflicht zur Teilnahme am Unterricht mit der Versammlungsfreiheit nicht einer Position der Vorrang eingeräumt werden.[89] Deswegen muss eine Rechtsgüterabwägung im Einzelfall erfolgen.[87][89][88][92] Dieses Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover ist noch heute bedeutsam[89] und kann auf die Proteste von Fridays for Future angewendet werden.[89] Im Rahmen einer solchen Abwägung müssen die konkurrierenden Interessen – bei FFFD die Schulpflicht, Elternrecht und die Versammlungsfreiheit der Schüler – "jeweils bestmöglich zur Geltung gebracht" werden.[88] Im Rahmen einer solchen Abwägung ist der Demonstrationsfreiheit der Vorrang einzuräumen, wenn es sich um eine „unaufschiebbare Spontanversammlung“[87] handelt, die "nach dem Unterricht zu spät käme".[88] Umgekehrt ist der Schulpflicht der Vorrang einzuräumen, wenn sich das Demonstrationsanliegen "ebenso gut und nachhaltig außerhalb der Unterrichtszeit verfolgen lässt".[87] So entschied auch 2012 das Verwaltunsgericht Hamburg[93] in dem bereits zitierten Urteil[90].

Die Versammlungen von FFFD sind keine Spontanversammlungen, denn die Schüler versammeln sich geplant und nicht spontan.[88] Die größere Aufmerksamkeit einer Demonstrationen während der Unterrrichtszeit ist irrelevant. Ansonsten wäre die Schulpflicht zur Disposition ihrer demonstrationsfreudigen Adressaten gestellt.[87] Berücksichtigen muss man aber, dass der staatliche Erziehungsauftrag und das Demonstrationsanliegen "einen Zukunftsbezug besitzen".[87] Insofern ist das Argument: "Wir können nicht für die Zukunft lernen, wenn wir keine haben" juristisch bedeutsam.[87]

Ein Teil der Diskutanten befürwortet die Möglichkeit,[89] von der Verlegung des Unterrichts Gebrauch zu machen oder im Einzelfall eine Entscheidung über die Befreiung vom Unterricht für die Dauer der Demonstrationen zu treffen.[87][88] Die Befreiung setzt „wichtige“ oder gar „zwingende Gründe“ voraus.[87] Dies sind unbestimmte Rechtsbegriffe.[87] Entscheidend ist hier, ob der Unterricht hierdurch nicht spürbar beeinträchtigt wird.[88] Diesbezüglich können die Schulen "die Dauer bzw. die Häufigkeit der Demonstrationen, die Anzahl der ausfallenden Unterrichtsstunden, die Möglichkeit veränderter Pausenregelungen oder zeitlicher Verschiebungen im Unterrichtsablauf sowie das Angebot der Schule, an schulinternen Alternativveranstaltungen teilzunehmen", berücksichtigt werden[87], nicht aber ihre politische Haltung gegenüber dem Anliegen der Demonstrationen.[88]

Für Tristan Barczak vom Institut für Öffentliches Recht und Politik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und den Verfassungsrechtler Holger Zuck aus Stuttgart sprechen pädagogische Gründe gegen Ordnungsmaßnahmen. Ein Schulverweis würde zum Gegenteil von dem führen, was man erreichen möchte.[87] [88] Das Ergreifen von Ordnungsmaßahmen gegen ganze Klassen würde außerdem nicht ernst genommen werden.[87][88] Bei dem Ergreifen von Ordnungsmaßnahmen gegenüber einzelnen Schülern hingegen käme es zu "Solidarisierungseffekten in der Schülerschaft".[87] Schließlich könnte ein Generationenkonflikt erwachsen, der den Schulfrieden längerfristig stören könnte.[87] Auf der anderen Seite fördern die Demonstrationen von FFFD das demokratische Engagement der Schüler, was unter pädagogischen Gesichtspunkten sinnvoll ist.[88]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Schulrecht in Österreich vorrangig Landesrecht ist, herrschen unterschiedliche Regelungen zum absichtlichen Fernbleiben vom Unterricht: Die Länder Wien, Salzburg, Niederösterreich und Vorarlberg betonten in eigenen Infoschreiben, dass Teilnahme an Klimastreiks „kein Entschuldigungsgrund“ zu sehen sei, Oberösterreich, die Steiermark und Tirol gaben keine Empfehlungen ab, Kärnten und das Burgenland erkennen das an. Sonst gilt im Allgemeinen die Schulautonomie, Direktoren und Klassenvorstände können im Einzelfall das „Fernbleiben aus wichtigen Gründen“ gestatten. Dabei gibt es die ganze Bandbreite an Äußerungen, manche Direktoren drohten streikenden Schülern ausdrücklich mit Folgen, manche Schulen stellten sogar ganze Klassen für den Global Climate Strike am 15. März frei, oder veranstalteten eine Exkursion dorthin als regulärer Sachunterricht. Vertreter der Demonstrationen äußerten diesbezüglich, dass die existenziellen Anliegen wichtiger seien, als beispielsweise eine schlechtere Betragensnote.[94]

Kundgebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Klimastreiks
Staat Stadt Datum Teilnehmende Anmerkungen
Schweden Stockholm ab 20. August 2018 1[95] Täglich bis 9. September 2018, dann jeden Freitag, begonnen von Greta Thunberg[95]
Niederlande Den Haag 4. September 2018 unbekannt[96] Täglich bis zum 21. September 2018, vor dem Repräsentantenhaus[96]
Deutschland Berlin 14. September 2018 unbekannt seit dem 14. September 2018 jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr vor dem Bundestag
Australien Canberra 28. November 2018 Hunderte[97][98] Der Australische Senat genehmigte einen Antrag zur Unterstützung der Studentenaktion[97]
Australien 30 Standorte 30. November 2018 15.000[99][98] Benannt „Strike for Climate Action“[100]
England (UK) London 7. Dezember 2018 unbekannt[101]
Kanada Vancouver 7. Dezember 2018 unbekannt[102]
Deutschland Berlin, Göttingen, Hamburg, Kiel, Flensburg, Köln und Stuttgart 14. Dezember 2018 unbekannt[103] Benannt „Fridays for Future: Klimastreik“
Schweiz Zürich 14. Dezember 2018 500[104]
Schweiz Basel, Bern, St. Gallen und Zürich 21. Dezember 2018 4.000[104][105] Benannt „Klimastreik“ auf Deutsch und „grève du climat“ auf Französisch[106]
Österreich Wien 21. Dezember 2018 unbekannt Seitdem jeden Freitag von 10 bis 13 Uhr, vor dem Heldenplatz in Wien
England (UK) Corsham 21. Dezember 2018 4[107]
Belgien Brüssel 10. Januar 2019 3.000[108] Die belgische Bewegung „Youth for Climate“ organisiert Streiks am Donnerstag
Finnland Helsinki 11. Januar 2019 Hunderte[109] Benannt „Ilmastolakko / Klimatstrejk“
Kanada Waterloo (Ontario) 11. Januar 2019 30[110]
Schottland (UK) Fort William (Highland) 11. Januar 2019 1[111]
Belgien Brüssel 17. Januar 2019 12.500[112][113][114][115] Am selben Tag versammelten sich 250 Kinder in Antwerpen[113]
Schweiz 15 Standorte 18. Januar 2019 22.000[20][21][116][117] Nobelpreisträger Jacques Dubochet nahm an der Demonstration in Lausanne teil[21] und der Grosse Rat des Kantons Waadt gab der Bewegung „seine volle Unterstützung“[118][119]
Deutschland 50 Standorte 18. Januar 2019 25.000[120]
Belgien Brüssel 24. Januar 2019 35.000[25][26][121] Aktivisten versammelten sich rund um das Europäische Parlament[121]
Schweiz Davos 25. Januar 2019 30[122][123] Mit Greta Thunberg, die zum Weltwirtschaftsforum eingeladen wurde[122][123]
Deutschland Berlin 25. Januar 2019 5.000[124][125]
Belgien Brüssel, Lüttich, Löwen, Charleroi, Chimay und Tournai 31. Januar 2019 33.000[126] Die Stadt Lüttich unterstützt und akzeptiert die Abwesenheit von Studenten an diesem Tag[126]
Deutschland 25 Standorte 1. Februar 2019 12.000[127] In mehreren Ländern Deutschlands gab es zum Schulhalbjahreswechsel Zeugnisferien.
Schweiz 13 Standorte 2. Februar 2019 40.000[22][23] Demonstration am Samstag, organisiert von der Klimastreik-Bewegung
Niederlande Den Haag 7. Februar 2019 10.000[128]
Belgien Löwen, Brüssel, Lüttich, Arlon, Antwerpen, Kortrijk, Hasselt, Herve und Mons 7. Februar 2019 20.000[129]
Deutschland An mehr als 50 Standorten 8. Februar 2019 Über 20.000[130]
Irland Dublin 13. Februar 2019 350[131]
Italien Bozen 15. Februar 2019 4.000[132]
Deutschland An mehr als 35 Standorten 15. Februar 2019 Über 26.000[133]
Kanada Montreal 22. Februar 2019 Hunderte[134]
Deutschland Hamburg 1. März 2019 4.000 Reden u. a. von Greta Thunberg und dem Klimaforscher Mojib Latif[135]
Italien Mailand 2019-03-15 100000[55]
Italien Rom 2019-03-15 25000[55]
Italien Florenz 2019-03-15 10000[55]
Italien Turin 2019-03-15 10000[55]
Italien Venedig 2019-03-15 5000[55]
Italien Padua 2019-03-15 15000[55]
Italien Cagliari 2019-03-15 2000[55]
Italien Bologna 2019-03-15 3000[55]
Italien Palermo 2019-03-15 3000[55]
Deutschland 230 Städte 15. März 2019 300.000 erster globaler Protesttag.[136]
Deutschland Berlin 15. März 2019 20.000[137]
Deutschland Paderborn 15. März 2019 1.100[138]
Deutschland Lippinghausen 15. März 2019 60[139]
Deutschland Frankfurt am Main 15. März 2019 6.000[137]
Deutschland Hamburg 15. März 2019 7.000[140]
Deutschland Bielefeld 15. März 2019 2.500[141] am Bielefeld Hbf
Deutschland Düsseldorf 15. März 2019 7.000[40]
Deutschland Kiel 15. März 2019 5.000[140]
Deutschland Stuttgart 15. März 2019 4.000
Deutschland Köln 15. März 2019 10.000[142]
Deutschland Lübeck 15. März 2019 2.000[140]
Österreich Innsbruck 15. März 2019 4.000[143]
Deutschland München 15. März 2019 10.000[137]
Deutschland Gütersloh 15. März 2019 350[144]
Deutschland Mannheim 15. März 2019 1800[145] Wikinews-logo.svg - Artikel
Österreich Linz 15. März 2019 3.000[143]
Österreich Wien 15. März 2019 10.500[143]
Frankreich Paris 15. März 2019 50.000[40]
Uruguay Montevideo 15. März 2019 Hunderte[146] am Palacio Legislativo
Kroatien Zagreb 15. März 2019 1.000[147] Organisatorin: Laura Skala[148]
Kroatien Split 15. März 2019 1.000[147]
Kroatien Osijek; Križevci; Varaždin; Vis 15. März 2019[147] unbekannt
Kroatien Pula 15. März 2019 unbekannt Marsch vom Gymnasium zum Amphitheater[149]
Türkei Bebek 15. März 2019[150] unbekannt
Luxemburg Luxemburg 15. März 2019 15.000[151]
Slowakei Bratislava 15. März 2019 1.000[152]
Vereinigtes Königreich Leicester 15. März 2019[153] unbekannt
Malta Floriana 15. März 2019 Hunderte[154]
Belgien Brüssel 15. März 2019 30.000[155]
Belgien Gent 2019-03-15 30.000[156]
Belgien Antwerpen 15. März 2019 2.800[155]
Belgien Namur 15. März 2019 600[155]
Belgien Kortrijk 15. März 2019 70[155]
Belgien Lommel 15. März 2019 140[155]
Belgien Brügge 15. März 2019 300[155]
Belgien Löwen 15. März 2019 400[155]
Japan Tokio 15. März 2019 100[34]
Dänemark Aarhus 15. März 2019 60[31]
Vereinigte Staaten Washington, D.C. 15. März 2019 1.500[157] In 46 der 50 Staaten der USA fanden Klimastreiks statt; in Madison, Wisconsin nahmen 1000 Menschen an der örtlichen Demonstration teil.[158]
Estland Tartu 15. März 2019[159] 200
Kolumbien Bogota 15. März 2019 2.500[37]
China Hongkong 15. März 2019 1.000[37]
Südafrika Kapstadt 15. März 2019 2.000[37]
Mexiko Mexico, D.F. 15. März 2019 800[160]
Argentinien Buenos Aires 15. März 2019 1.500[36]
Thailand Bangkok 15. März 2019 50[36]
Südkorea Seoul 15. März 2019 100[36]
Indien Hyderabad 15. März 2019 700[36]
Indien Gurgaon 15. März 2019 400[36]
Indien Delhi 15. März 2019 500[161]
Schweden Stokholm 15. März 2019 10.000[162]
Italien Turin 15. März 2019 Tausende[162]
Portugal Faro 15. März 2019 400[163]
Frankreich Paris 16. März 2019 mehr als 100.000[40] "Saturdays for Future"

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schulstreiks für das Klima – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. U.K. children walk out of classrooms to demand action on climate change. In: nbcnews.com, 16. Februar 2019
  2. Klimawandel: Freitag ist Streiktag. In: Zeit online. 25. Januar 2019, abgerufen am 6. Februar 2019.
  3. Über uns. In: Fridays for Future. Abgerufen am 15. März 2019 (deutsch).
  4. Fridays For Future Deutschland. In: fridaysforfuture.de. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  5. The grown-ups have failed miserably on climate change. In: The Independent, 14. Februar 2019
    Ragna, Linus, Ronja und Florian: Sie schwänzen den Unterricht, um die Welt zu retten. In: stern.de, 30. Januar 2019
  6. Claus Hecking: Gretas Aufstand. In: Spiegel Online. 30. November 2018, abgerufen am 14. Januar 2019.
  7. Masha Gessen: The Fifteen-Year-Old Climate Activist Who Is Demanding a New Kind of Politics. 2. Oktober 2018, ISSN 0028-792X (newyorker.com [abgerufen am 25. Januar 2019]).
  8. Greta Thunberg: Twitter-Nachricht vom 8. September 2018, 6 Uhr 18
  9. Annika Schulz: Schüler demonstrieren in Berlin gegen den Klimawandel. In: Tagesspiegel. 14. Dezember 2018, abgerufen am 14. Januar 2019.
  10. Regionalgruppen. In: fridaysforfuture.de. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  11. Fridays für Future: 3000 Schüler ziehen durch Hannover. neuepresse.de, 15. Februar 2019, abgerufen am 18. Februar 2019.
  12. Klimaschutz: "Noch entschiedener und schneller handeln". In: tagesspiegel.de. 16. Februar 2019, abgerufen am 17. Februar 2019.
  13. Greta Thunberg in Hamburg: "Wir machen weiter". In: ndr.de. 1. März 2019.
  14. a b tagesschau.de: Klima-Demos - von Berlin bis Sydney. Abgerufen am 16. März 2019.
  15. David Böcking, Stefan Kaiser: Klima-Demonstration vor dem Wirtschaftsministerium: Altmaier will mit streikenden Schülern reden. In: Spiegel Online. 25. Januar 2019, abgerufen am 13. März 2019.
  16. Swantje Unterberg, Charlotte Schönberger, Laura Albus (Video): Schulstreik fürs Klima: "Wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut". In: Spiegel Online. 25. Januar 2019, abgerufen am 13. März 2019.
  17. ORF at/Agenturen sita: „Fridays For Future“: Zehntausende bei Klimademos in Österreich. 15. März 2019, abgerufen am 16. März 2019.
  18. Fridays for Future Austria. In: fridaysforfuture.at
  19. a b Weltweiter Protesttag - Für das Klima auf die Strasse – auch in der Schweiz. 15. März 2019, abgerufen am 17. März 2019.
  20. a b Julia Rippstein: En Suisse, l’heure de l’urgence climatique a sonné (fr). In: Le Temps, 18. Januar 2019. 
  21. a b c Les jeunes se sont mobilisés pour le climat un peu partout en Suisse (fr). In: RTS Info, 18. Januar 2019. 
  22. a b Zehntausende gehen für Klimaschutz auf die Strasse. In: Schweizer Radio und Fernsehen, 2. Februar 2019. 
  23. a b Schweizerische Depeschenagentur: En Suisse, toutes les générations défilent pour le climat (fr). In: Le Temps, 2. Februar 2019. 
  24. Klimastreik: Die Chronologie der Umweltbewegung. nau.ch, 8. Februar 2019, abgerufen am 17. Februar 2019.
  25. a b Ongeziene opkomst: 35.000 spijbelende jongeren trekken door Brussel voor derde klimaatbetoging. In: HLN.de. 24. Januar 2019, abgerufen am 24. Januar 2019 (niederländisch).
  26. a b ‘We are the generation that has to deal with this damage’ – 32,000 join Belgian school strike. In: metamag.org. 24. Januar 2019, abgerufen am 24. Januar 2019 (englisch).
  27. Zehntausende Schüler bei Klimastreik in Belgien. In: nau.ch. 31. Januar 2019, abgerufen am 4. März 2019.
  28. Climate strike: Schoolchildren protest over climate change. In: bbc.com. 15. Februar 2019, abgerufen am 25. Februar 2019.
  29. Ils défilent par centaines derrière Greta Thunberg. In: 24heures.ch. 22. Februar 2017, abgerufen am 9. März 2019 (französisch).
  30. N N: DIJON : La jeunesse mobilisée pour le climat. In: Infos-dijon.com. 16. März 2019. Abgerufen am 18. März 2019.
  31. a b Malte Nørgaard: 14 anholdt under klimademonstration i Aarhus. In: TV2 ØSTJYLLAND. 15. März 2019. Abgerufen am 17. März 2019.
  32. School students worldwide go on strike to call for climate change action. Abgerufen am 16. März 2019.
  33. Lee Van Der Voo: U.S. youth rally in Washington protests climate inaction. 15. März 2019, abgerufen am 17. März 2019.
  34. a b Toru Ishii: Students march in Tokyo as part of global stand on climate woes. In: The Asahi Shimbun. 16. März 2019. Abgerufen am 16. März 2019.
  35. Youth strike for climate change movement reaches Japan - The Mainichi. In: mainichi.jp. 23. Februar 2019, abgerufen am 17. März 2019 (englisch).
  36. a b c d e f g Fridays for Future weltweit: Demo-Neulinge gegen Klimawandel. In: die tageszeitung, 15. März 2019. Abgerufen am 17. März 2019. 
  37. a b c d Laura Rocha: Miles de jóvenes reclamaron acciones concretas de la clase política frente al cambio climático. In: Infobae. 15. März 2019. Abgerufen am 17. März 2019.
  38. 300.000 bei "Fridays for Future" in Deutschland. In: Klimareporter.de. 15. März 2019, abgerufen am 15. März 2019.
  39. Klimastreik: 30.000 Menschen demonstrieren in Brüssel. In: brf.be. 15. März 2019, abgerufen am 16. März 2019.
  40. a b c d Demo-Neulinge gegen Klimawandel. In: taz, 15. März 2019. Abgerufen am 17. März 2019.
  41. Climate strikes held around the world – as it happened. In: The Guardian, 15. März 2019. Abgerufen am 17. März 2019.
  42. About Us.
  43. Bis zu 25.000 Teilnehmer bei Demo für den Klimaschutz in Berlin. In: Tagesspiegel.de. 15. März 2019, abgerufen am 15. März 2019.
  44. Scientists4Future - Wissenschaftler unterstützen Schülerdemos für den Klimaschutz.
  45. Stefan Rahmsdorf: 12 000 Wissenschaftler stellen sich hinter die streikenden Schüler. In: scilogs.spektrum.de
  46. Pressemitteilung auf scientists4future.org (Stand: 12. März 2019).
  47. Neue Verbündete für „Fridays for Future“: ForscherInnen zeigen sich solidarisch. In: taz.de, 5. März 2019
  48. Webpräsenz der Scientists for Future. In: scientists4future.org
  49. Sarah Maria Brech: Klimastreiks: Wissenschaftler unterstützen Schülerproteste. 12 März 2019.
  50. 12.000 Wissenschaftler unterstützen #FridaysforFuture-Bewegung. In: br.de, 15. März 2019
  51. „Fridays for Future“: Schüler in mehr als 100 Staaten demonstrieren für mehr Klimaschutz. In: FAZ.net. 15. März 2019, abgerufen am 17. März 2019.
  52. Warum wir uns einmischen.
  53. Kommentar von Peter Grassmann. In: westendverlag.de.
  54. Dieter Nürnberger: Parents for future - "Ich fühle mich auch schuldig, deshalb bin ich hier". In: Deutschlandfunk. 15. März 2019. Abgerufen am 18. März 2019.
  55. a b c d e f g h i j Sciopero globale per il clima, in Italia un milione di studenti in piazza. In: QuotidianoNet. 15. März 2019. Abgerufen am 18. März 2019.
  56. ‘We don’t have time anymore’: In face of climate change, young people across Europe are protesting for their future. In: Washington Post.de. 15. Februar 2019, abgerufen am 16. März 2019.
  57. Sendung Nano vom 15. März 2019.
  58. Wahl in Schweden. Thunberg ist „Frau des Jahres“. In: Tagesschau.de. 8. März 2019, abgerufen am 8. März 2019.
  59. Alfred Wiedemann: Aschermittwoch der Grünen: Für Europa und gegen die Populisten. In: swp.de. 6. März 2019, abgerufen am 16. März 2018.
  60. Wolfgang Pomrehn: Schulstreiks: Merkel sieht Russland am Werk. In: Telepolis. 17. Februar 2019, abgerufen am 19. Februar 2019.
  61. a b Patricia Averesch / Joshua Beer: Schüler fürs Klima: „Friss Tofu, du Würstchen“. In: faz.net. 18. Februar 2019, abgerufen am 20. Februar 2019.
  62. Klimastreik: EU-Politiker schreibt Entschuldigung für Schüler. In: orf.at. 26. Februar 2019, abgerufen am 1. März 2019.
  63. Martin Sonneborn: „Ich glaube, dass das ein bisschen Druck ausübt“. In: mdr.de. 12. März 2019, abgerufen am 15. März 2019.
  64. a b Lindner spricht streikenden Schülern Klima-Kompetenz ab. Abgerufen am 17. März 2019.
  65. a b Stuttgarter Zeitung: OB Kuhn unterstützt Schüler bei Klimaprotest. Abgerufen am 18. März 2019.
  66. Zeitungsverlag Waiblingen: Fridays for Future: Hunderte Schüler demonstrieren in Stuttgart für Klimaschutz - Zeitungsverlag Waiblingen. Abgerufen am 16. März 2019.
  67. Kai Niebert: DNR-Präsident Niebert: „Einen starken Einstieg in den Kohleausstieg hinbekommen“. In: vorwaerts.de. 30. Januar 2019, abgerufen am 24. Februar 2019.
  68. Michael Hüther: IW-Chef fordert Ende der "Fridays-for-Future"-Streiks. In: wallstreet online. 15. Februar 2019, abgerufen am 19. Februar 2019.
  69. Fridays for Future: Lehrerverband kritisiert Angela Merkel für Lob. In: Spiegel Online. 18. März 2019, abgerufen am 18. März 2019.
  70. Klimaschutz: „Noch entschiedener und schneller handeln“. In: tagesspiegel.de. 16. Februar 2018, abgerufen am 16. Februar 2018.
  71. Fridays for future - "Das kann eine Langzeitbewegung werden". Interview Klaus Hurrelmanns mit heute.de. In: zdf.de. 16. Februar 2019, abgerufen am 25. Februar 2019.
  72. Englischsprachige Originalaussage: "It is important to recognise that disruption increases teachers’ workloads and wastes lesson time that teachers have carefully prepared for. That time is crucial for young people precisely so that they can develop into top scientists, engineers and advocates that we need to tackle this problem."
    Thousands of children stage school walk out to protest climate change. In: telegraph.co.uk, 15. Februar 2019
  73. Yannick Noch: Klimastreik: Schüler in Waadt erhielten Note 1 – Luzerner konnten Jokertage einsetzen. In: luzernerzeitung.ch. 29. Januar 2019, abgerufen am 24. Februar 2019.
  74. Fridays for Future: Schweizer Schüler streiken für mehr Klimaschutz – und werden mit Note 6 bestraft. In: focus.de. 29. Januar 2019, abgerufen am 13. Februar 2019.
  75. Schulstreik für Klimaschutz: Piazolo erinnert an Schulpflicht. Bayerischer Rundfunk, 17. Januar 2019, abgerufen am 17. Januar 2019.
  76. Bad Oldesloe: „Fridays for Future“: Prien lässt kein „Schwänzen“ zu. Norddeutscher Rundfunk, 1. Februar 2019, abgerufen am 15. Februar 2019.
  77. Ricarda Breyton: Lieber Klimaschutz statt Unterricht. In: Welt Online. 25. Januar 2019, abgerufen am 25. Januar 2019.
  78. a b WDR: NRW-Schulministerium legt gegen Friday for Future nach. 15. Februar 2019, abgerufen am 18. März 2019.
  79. Manuela Göbel: Klima-Demo: Schule droht Verweise an. In: Main-Post. 16. Januar 2019, abgerufen am 18. Januar 2019.
  80. Bildungssenatorin sieht Schüler-Demo „mit Sympathie“. In: Berliner Morgenpost. 25. Januar 2019, abgerufen am 25. Januar 2019.
  81. Doris Heimann: Ministerpräsident Weil lobt Schüler für Klima-Demos. nwzonline.de, 14. Februar 2019, abgerufen am 18. Februar 2019.
  82. GEW zu Freitags-Demos: Schülern Teilnahme nicht verbieten.
  83. Urs-Peter Zwingli: St.Galler Forscher zum Klimastreik: «Das ist mehr als Schulschwänzen». In: tagblatt.ch. 25. Januar 2019, abgerufen am 28. Februar 2019.
  84. Fridays for Future: "Es bleibt die Tatsache, dass sie dafür die Schule schwänzen", Zeit Online, 15. März 2019
  85. Angelika Meier: FDP Witz aus Late Update ist jetzt ein Demoplakat an Klimastreik. In: nau.ch. 6. Februar 2019, abgerufen am 16. März 2019.
  86. Und plötzlich sehen alle grün. In: zeit.de, 23. Februar 2019
  87. a b c d e f g h i j k l m n o p q „Lehrkräfte sind gut beraten, demonstrationsfreudige Schüler ernst zu nehmen“. Abgerufen am 16. März 2019.
  88. a b c d e f g h i j k l m n o Dürfen Schüler in der Unterrichtszeit demonstrieren? Abgerufen am 16. März 2019.
  89. a b c d e f g h Redaktion: Demos für mehr Klimaschutz: Was droht den “streikenden” Schülern? Eine Anwaltskanzlei nimmt Stellung. In: News4teachers. 26. Januar 2019, abgerufen am 17. März 2019 (deutsch).
  90. a b (Primärquelle) Urteil des Verwaltungsgerichts Hamburg vom 04.04.2012 - 2 K 3422/10 auf dejure.org. Abgerufen am 17. März 2019.
  91. Schülerinnen und Schüler.
  92. a b Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover vom 24.01.1991 - 6 B 823/91. In: Primärquelle - Urteil auf dejure. dejure.org, abgerufen am 17. März 2019.
  93. Fridays for future – was kann mir passieren, wenn ich streike? - Manuela Rottmann. Abgerufen am 17. März 2019.
  94. Das ist beim Klimastreik am Freitag zu beachten. In: Heute.at, 13. März 2019.
  95. a b The Swedish 15-year-old who's cutting class to fight the climate crisis. In: The Guardian, 1. September 2018. 
  96. a b Maja Landeweer: Scholieren spijbelen voor het klimaat: 'Boeit onze toekomst je iets?' In: Algemeen Dagblad. 13. September 2018, abgerufen am 26. Januar 2019 (niederländisch).
  97. a b Naaman Zhou: Hundreds of students striking over climate change descend on parliament. In: The Guardian, 28. November 2018. 
  98. a b Livia Albeck-Ripka: Climate change protest draws thousands of Australian students. In: The New York Times. 30. November 2018, abgerufen am 15. Januar 2019.
  99. Bard Wilkinson: Australian school children defy prime minister with climate strike (en). In: CNN, 30. November 2018. 
  100. Naaman Zhou: Climate change strike: thousands of school students protest across Australia. In: The Guardian. 30. November 2018, abgerufen am 14. Januar 2019 (englisch).
  101. London school strike for climate action (en). In: Real Media, 7. Dezember 2018. 
  102. Karin Larsen: Metro Vancouver students cut class to demand action on climate change (en). In: CBC, 7. Dezember 2018. 
  103. Schüler in Hamburg «streiken» für bessere Klimapolitik. In: Die Welt, 14. Dezember 2018. 
  104. a b Céline Zünd: En Suisse, les étudiants appellent à une grève pour le climat. In: Le Temps. 11. Januar 2019, abgerufen am 14. Januar 2019 (französisch).
  105. More than 1,000 Swiss pupils strike over climate (en). In: Swissinfo, 21. Dezember 2018. 
  106. Rouven Gueissaz: La "grève du climat" rassemble des centaines d'étudiants alémaniques (fr). In: RTS Info, 22. Dezember 2018. 
  107. School pupils on strike to press for action on climate change (en). In: The Wiltshire Gazette and Herald, 2. Januar 2019. Abgerufen am 21. Januar 2019. 
  108. Les élèves en «grève scolaire» autorisés à marcher une nouvelle fois pour le climat. In: Le Soir. 14. Januar 2019, abgerufen am 14. Januar 2019 (französisch).
  109. Anna Takala: Aikuisten saamattomuuteen tuskastuneet nuoret lakkoilivat ilmaston puolesta, Eduskuntatalolla parveili satoja nuoria – ”Tässä on meidän tulevaisuudesta kyse”. In: Helsingin Sanomat. 11. Januar 2019, abgerufen am 15. Januar 2019 (finnisch).
  110. Aastha Shetty: Children and youth strike against climate change in Waterloo Region. In: Kitchener Today. 11. Januar 2019, abgerufen am 21. Januar 2019 (englisch).
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  133. Fridays For Future Germany: Diese Woche haben wir wieder zum #FridaysForFuture gestreikt. Heute waren wir deutschlandweit mehr als 26.000 junge Menschen in über 35 Städten. Auch in Großbritannien wurde gestreikt, dort waren heute zum ersten Streik bei @Strike4Youth über 15.000 Menschen gekommen.pic.twitter.com/LHoBSQIbr6. In: @FridayForFuture. 15. Februar 2019, abgerufen am 17. Februar 2019.
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