1944

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1944
Landung der Alliierten in der Normandie (Utah Beach)
Am 6. Juni beginnt mit der Landung der westlichen Alliierten in der Normandie die Operation Overlord.
Zerstörte Lagebesprechungsbaracke nach dem Anschlag
Adolf Hitler und Benito Mussolini besichtigen die Baracke
Attentat vom 20. Juli 1944. Adolf Hitler und Benito Mussolini besichtigen die zerstörte Baracke in der Wolfsschanze.
Erwin von Witzleben
Erwin von Witzleben vor dem Volksgerichtshof.
1944 in anderen Kalendern
Ab urbe condita 2697
Armenischer Kalender 1392–1393
Äthiopischer Kalender 1936–1937
Badi-Kalender 100–101
Bengalischer Kalender 1350–1351
Berber-Kalender 2894
Buddhistischer Kalender 2488
Burmesischer Kalender 1306
Byzantinischer Kalender 7452–7453
Chinesischer Kalender
 – Ära 4640–4641 oder
4580–4581
 – 60-Jahre-Zyklus

Wasser-Schaf (癸未, 20)–
Holz-Affe (甲申, 21)

Französischer
Revolutionskalender
CLIICLIII
152–153
Hebräischer Kalender 5704–5705
Hindu-Kalender
 – Vikram Sambat 2000–2001
 – Shaka Samvat 1866–1867
Iranischer Kalender 1322–1323
Islamischer Kalender 1363–1364
Japanischer Kalender
 – Nengō (Ära): Shōwa 19
 – Kōki 2604
Koptischer Kalender 1660–1661
Koreanischer Kalender
 – Dangun-Ära 4277
 – Juche-Ära 33
Minguo-Kalender 33
Olympiade der Neuzeit XIII
Seleukidischer Kalender 2255–2256
Thai-Solar-Kalender 2487

Das Jahr 1944 ist von der Eröffnung der „Zweiten Front“ in Westeuropa im Zweiten Weltkrieg gegen das Deutsche Reich und schweren Niederlagen der Wehrmacht an der Ostfront geprägt. Der Luftkrieg über Europa intensiviert sich weiter, wobei die Alliierten endgültig die Luftherrschaft erringen. Im Pazifikkrieg bereiten die Alliierten die Rückeroberung der Philippinen vor und drängen die Japaner im Zentralpazifik zurück. Sie erobern unter anderem die Marianen, von denen aus sie eine strategische Bomberoffensive gegen die japanischen Hauptinseln eröffnen. Auf alliierten Konferenzen in London, Bretton Woods, Dumbarton Oaks und Moskau wird bereits über die Nachkriegsordnung und die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen verhandelt.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politische und diplomatische Entwicklungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Gedenkmarke zum Führergeburtstag, 1944
Deutsch-Sowjetischer Krieg/Balkan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Rote Armee beim Einzug in Bukarest, Ende August 1944
Italienfeldzug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Angriff über den Garigliano und am Rapido am 17. Januar
Entwicklung der Front zwischen Juni und Dezember 1944
Der Krieg im Westen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Invasionstraining an der englischen Küste – Manöver mit echter Munition
  • Januar: Mit den ersten größeren Übungsmanövern beginnt die alliierte Operation Neptune.
  • 8. Februar: Die alliierten Planungen zur Operation Overlord, der Landung in Frankreich, sind abgeschlossen.
  • 22. bis 30. April: Bei der Exercise Tiger trainieren alliierte Einheiten die Landung in der Normandie. Kommunikations- und Koordinationsprobleme führen zu einem Unglück. Britische Soldaten beschießen zunächst aus Versehen US-amerikanische Soldaten. Zwei deutsche Schnellboote unter dem Kommando von Bernd Klug versenken am Folgetag zwei der Landungsboote. 946 US-Soldaten sterben. Die Ereignisse werden geheimgehalten.
Into the Jaws of Death: Truppen der US-Armee landen am D-Day am Omaha Beach
Schlacht um Caen, 9. Juli
  • 6. Juni: Die Schlacht um Caen beginnt. Trotz einer weitestgehend erfolgreichen Landung der ersten alliierten Angriffsverbände misslingt der Versuch, Caen im ersten Anlauf zu erobern. Es dauert bis zum 19. Juli, bis die gesamte Stadt sich in alliierter Hand befindet. Die Kämpfe dauern bis zum 15. August an.
Ranger und deutsche Kriegsgefangene am 8. Juni auf der Pointe du Hoc
Deutsche Kriegsgefangene unter alliierter Bewachung in Cherbourg
Bombenkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
U-Boot-Krieg im Atlantik und im Indischen Ozean[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 12. Februar: Bei der Versenkung des britischen Truppentransporters Khedive Ismail im Indischen Ozean nahe der Malediven durch das japanische U-Boot I-27 sterben 1.297 Menschen, 214 werden gerettet. Ein Teil der Schiffbrüchigen stirbt wahrscheinlich durch die Detonationen der von den Geleitschiffen bei der Jagd auf das U-Boot abgeworfenen Wasserbomben. „I-27“ wird durch den Zerstörer HMS Petard mit der gesamten Besatzung von 99 Mann versenkt.
  • 13. Februar: In der Bucht von Hustadvika wird der Hurtigruten-Passagierdampfer Irma durch zwei Motortorpedoboote der norwegischen Marine versenkt, 61 Menschen sterben.
  • 24. November: Das unbewaffnete schwedische Passagierschiff Hansa wird vor der Insel Gotland ohne Vorwarnung von einem sowjetischen U-Boot versenkt. 84 Zivilisten sterben.
  • 24. Dezember: Der belgische Truppentransporter Léopoldville wird im Ärmelkanal nahe Cherbourg von einem deutschen U-Boot versenkt, 736 Menschen sterben dabei.
Südostasien und Pazifikkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vernichtungslager/Widerstand gegen den Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 7. März: Emanuel Ringelblum, polnisch-jüdischer Historiker, Politiker, Publizist und Leiter des Untergrundarchivs Oneg Schabbat im Warschauer Ghetto, wird mit seiner Frau, seinem kleinen Sohn und anderen Untergetauchten in seinem Versteck aufgestöbert und verhaftet; wenige Tage später werden alle gemeinsam mit ihren polnischen Beschützern im Warschauer Pawiak-Gefängnis ermordet.
  • 16. Mai: Aufstand der Sinti und Roma im KZ-Auschwitz-Birkenau gegen die geplante Massen-Vergasung; die SS muss die angelaufene Liquidierung des so genannten Zigeuner-Lagers bis zum Juli 1944 abbrechen.
  • 20. Juli: Gescheitertes Attentat auf Hitler durch Stauffenberg u. a. (siehe auch 20. Juli 1944)
  • 21. Juli: Im Hof des Bendlerblocks in Berlin werden einige der Beteiligten am Attentat vom 20. Juli hingerichtet.
  • 23. Juli: Das Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin-Majdanek wird wegen des raschen Vorrückens der Roten Armee auf Lublin von der SS aufgelöst. Vor dem Abtransport der Gefangenen werden alle Dokumente vernichtet und die Gebäude samt dem großen Krematorium in Brand gesetzt. Angehörige der Roten Armee finden im Lager noch 1000 kranke sowjetische Kriegsgefangene vor. Die meisten anderen Gefangenen sind zuvor von der SS abtransportiert worden. Bereits im August gelangen westliche Journalisten zu einer Besichtigung nach Majdanek. Daraufhin werden Darstellungen des Massenmords auf die Titelseiten US-amerikanischer Zeitungen und in US-Zeitschriften gesetzt. Das Magazin Life berichtete am 28. August erstmals in einem ganzseitigen Artikel über Majdanek und eine Gedenkfeier vom 6. August mit der Überschrift: Begräbnis in Lublin. Russen ehren Juden, die von Nazis massenweise vergast und verbrannt wurden.
polnische Zivilisten von SS ermordet, Warschau, August 1944
Abführung der Männer am 10. November

Weitere Ereignisse weltweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Naher Osten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegstechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufbau der Rakete Aggregat 4

Lehre und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Herbst stellt die Münchner Literaturzeitschrift Das Innere Reich ihr Erscheinen endgültig ein.

Musik und Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Explosion der Fort Stikine

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Nobelpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otto Hahn

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sepp Maier

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Claude Nicollier
Jacqueline Bisset
Michael Douglas, 2004

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geyer (l.) 1989 als Trainer von Dynamo Dresden
David Trimble

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rafiq al-Hariri
Klaus Fichtel

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernard Hill

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antanas Smetona
Edvard Munch, 1905/1906

Februar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

April[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isolde Kurz

Mai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ethel Smyth

Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Józef Beck

Juli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig Beck, 1937
Jakob von Uexküll

August[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berthold Schenk Graf v. Stauffenberg am 10. August 1944 beim Prozess vor dem Volksgerichtshof

September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrich-Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld

Oktober[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wendell Willkie
Charles Glover Barkla
Louis Renault, 1907

November[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Cramer

Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: 1944 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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